Jump to main content

Curriculum & Veranstaltungen

Beispielhafter Studienverlauf

Die Module Vorbereitungsseminar Praxissemester, Praxissemester und Masterarbeit können nicht verschoben werden. Unter "Module der Fachwissenschaft und/oder Fachdidaktik" fallen die Module Demonstrationspraktikum, Moderne Physik und Wahlfach und können nach Belieben und Angebot studiert werden. Ausführlichere Erklärungen zu den einzelnen Modulen finden sich weiter unten.

Informationen zu den Modulen

Demonstrationspraktikum
Praxissemester

Sinn des Praxissemesters ist es, die theoretische Ausbildung mit der Schulrealität zu konfrontieren, diese Erfahrung wissenschaftlich zu reflektieren und in die weitere Gestaltung des Studiums einfließen zu lassen. Teil des Praxissemesters ist dabei ein eigenes kleines Forschungsprojekt.

  • Das Forschungsprojekt des Praxissemesters kann genutzt werden, um eine typischerweise fachdidaktische Masterarbeit vorzubereiten. Frühzeitige Absprachen sind dabei hilfreich.
  • Die Veranstaltungen zur Vorbereitung des Praxissemester und das Praxissemester selbst sollten in direkt aufeinander folgenden Semestern belegt werden.
  • Auf Grund gesetzlicher Vorgaben sind die Regularien des Praxissemesters, z.B. die Wiederholbarkeit und Verschiebbarkeit des Praxissemesters, sehr viel strenger als im Rest des Studienganges.
  • Es stellt eine große Herausforderung dar, allen Studierenden unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen sozialen Lage einen Praxissemesterplatz an einer für sie gut erreichbaren Schule zu vermitteln. Deshalb ist eine sehr frühzeitige Planung und Beantragung von Plätzen notwendig. Deshalb wird dringend empfohlen, sich direkt nach Beginn des Master-Studiums beim ZfL über die jeweils geltenden Regeln zu informieren, die für die Anmeldung notwendigen Unterlagen, wie polizeiliches Führungszeugnis, zu organisieren und seine Wünsche im Platzvergabesystem einzutragen.
  • Die Zeitplanung im Praxissemester ist viel weniger flexibel als im Rest des Studiums und es gibt keine Möglichkeit, das Praxissemester in Teilzeit zu belegen. Dies kann insbesondere für Studierende, die neben dem Studium arbeiten, zu größeren Schwierigkeiten führen und sollte frühzeitig berücksichtigt werden, um beispielsweise Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber treffen zu können.

Hier gibt es weiterführende Informationen des Zentrums für Leher*innenbildung zum Praxissemester.

Wahlpflichtbereich 1: Moderne Physik

Das Modul dient der fachwissenschaftlichen Vertiefung und wird von der Fachgruppe Physik spezifisch für das Lehramtsstudium angeboten.

Die Veranstaltungen integrieren jeweils Vorlesung, Übung und Praktikum und werden jeweils mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen.

Es sind zwei der folgenden Veranstaltungen zu belegen:

Die nicht gewählte Veranstaltung zur "Modernen Physik" kann in Variante 2 des "Wahlfaches" belegt werden.

Wahlpflichtbereich 2: Wahlfach

Das Modul kann je nach Variante und Auswahl der Veranstaltungen innerhalb der Variante komplett fachwissenschaftlich, komplett fachdidaktisch oder gemischt gestaltet werden. In den fachdidaktischen Bereichen können dabei auch interdisziplinäre Veranstaltungen, etwa zu Inklusion oder digitaler Bildung im MathNat-Bereich belegt werden.

Das Modul besteht jeweils aus einer Kernveranstaltung im Umfang von 6CPs, über die auch die benotete Prüfungsleistung abgelegt wird, und einer frei wählbaren Veranstaltung aus dem Angebot des Departments Physik oder dem Angebot des Departments Didaktiken der Mathematik und der Naturwissenschaften in der eine unbenotete Studienleistungen zu erbringen ist. Umfasst die gewählte Veranstaltung eigentlich mehr CPs als nötig, kann sie abgewandelt werden (etwa nur Bearbeitung von Übungen ohne Klausur).

Es darf bei keiner dieser Varianten zu thematischen Überschneidungen mit den ansonsten im Bachelor oder Master studierten Veranstaltungen kommen.

Die Kernveranstaltung wird über KLIPS belegt, die weitere Veranstaltung wird nicht über KLIPS belegt. Stattdessen stellen die Dozierenden eine Bescheinigung auf Papier aus, die beim Physik-Prüfungsamt zur nächträglichen Verbuchung einzureichen ist.

Wahlfach 1:Kernveranstaltung "Moderne Physik"

Das übrig gebliebene Modul "Moderne Physik" ist die Kernveranstaltung des Wahlfachs.


Wahlfach 2:Kernveranstaltung "Fortgeschrittene BSc.-Experimentalphysik"

Eines der Bachelor-of-Science Module "Astrophysik", "Biologische Physik", "Kern- und Teilchenphysik", "Festkörperphysik" oder "Computerphysik" ist die Kernveranstaltung. Dabei wird das Praktikum, das Teil dieser BSc.-Veranstaltungen ist, nicht mit durchgeführt, sodass sich ein Umfang von 6CPs ergibt. Im Rahmen der frei wählbaren Veranstaltung kann auch das "abgeschnittene" Praktikum der BSc.-Veranstaltungen belegt werden.

Diese Option ermöglicht einerseits eine theoretischere Ausrichtung der fortgeschrittenen Fachdidaktik; andererseits ist so eine größere Durchlässigkeit zu den fachwissenschaftlichen Studiengängen gegeben.

B.Sc.-Kernveranstaltungen:

  • Astrophysik: im Wintersemester; bestehend aus Vorlesung und Übung; Prüfungsleistung Klausur
  • Biologische Physik: im Wintersemester; bestehend aus Vorlesung und Übung; Prüfungsleistung Klausur
  • Computerphysik: im Sommersemester; bestehend aus Vorlesung und Übung; Prüfungsleistung Klausur
  • Kern- und Teilchenphysik: im Wintersemester; bestehend aus Vorlesung und Übung; Prüfungsleistung Klausur
  • Festkörperphysik: im Sommersemester; bestehend aus Vorlesung und Übung; Prüfungsleistung mündliche Prüfung


Wahlfach 3:Kernveranstaltung "Forschen und Entwickeln im Unterricht"

Das fachdidaktische Seminar "Forschen und Entwickeln im Unterricht", das mit einem benoteten Portfolio abgeschlossen wird, bildet die Kernveranstaltung.

Alternativ kann das benotete Portfolio auch in Bezug auf eine andere vom Instituzt für Physikdidaktik angebotene Veranstaltung erstellt werden; das Seminar "Forschen und Entwickeln im Unterricht" muss aber in jedem Fall belegt werden.

Masterarbeit

Die Masterarbeit kann entweder in den Bildungswissenschaften, einer Fachwissenschaft oder einer Fachdidaktik geschrieben werden. In der Physik ist sie üblicherweise eingebunden in die aktuelle Forschung einer Arbeitsgruppe und damit auch in den Arbeitszusammenhang dieser Gruppe.

Studierende müssen sich dafür eigenständig über die Arbeit der verschiedenen Dozierenden informieren, sie ansprechen und sich auf ein Thema verständigen. Erfahrungsgemäß ist es hilfreich, früh damit zu beginnen, aktiv mehrere Dozierende anzusprechen bzw. anzuschreiben, sich darlegen zu lassen, woran in den jeweiligen Arbeitsgruppen geforscht wird usw. Es ist sinnvoll, mehrere verschiedene Dozierende anzusprechen, Zeit zum Überlegen einzuplanen und bei den Gesprächen auch den zeitlichen Horizont zu thematisieren, über Verpflichtungen neben dem Studium zu sprechen, Bezüge zu den im Laufe des Studiums belegten Veranstaltungen und dem Forschungsprojekt des Praxissemesters herzustellen usw.

Insbesondere fachdidaktische Masterarbeiten können an das Forschungsprojekt des Praxissemesters anknüpfen.