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Ernst-Ising-Dissertationspreis des Departments Physik

Der Ernst-Ising-Dissertationspreis zeichnet herausragende Dissertationen des Department Physik an der Universität zu Köln aus. Der Preis wird von der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung gestiftet.

Der Ernst-Ising-Dissertationspreis ist mit 4.000 € dotiert und wird einmal jährlich vergeben. Bewertet werden abgeschlossene Promotionsarbeiten, seit deren Fertigstellung nicht länger als 12 Monate vergangen sind. Vorschlagsberechtigt sind alle Professor*innen und Dozent*innen mit Promotionsrecht, die dem Department Physik der Universität zu Köln angehören. Die Frist zur Nominierung von geeigneten Kandidat*innen ist jeweils der 31. Oktober eines Jahres, einzureichen sind ein Nominierungsschreiben des*der Betreuer*in, die Dissertation sowie ggf. Publikationen. Die vollständige Preissatzung ist im Büro der Bonn-Cologne Graduate School einsehbar.

Das von dem Department Physik eingesetzte Auswahlgremium besteht aktuell aus dem dem*r Departmentvorsitzenden, der dem*r Kölner Sprecher*in der BCGS und Prof. Andreas Zilges als Vertreter*innen des Departments sowie der dem*r Koordinator*in der CGSC, Prof. Boris Braun (fachfremdes Mitglied) und Prof. Carsten Urbach (Universität Bonn, externes Mitglied). Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen des Großen Physikalischen Kolloquiums des Departments Physik. 

Wir bedanken uns herzlich bei der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung sowie der Familie von Ernst Ising. Wir freuen sehr, den Preis nach Ernst Ising benennen zu können.

Preisträger*innen

2019

Der Ernst-Ising-Dissertationspreis Physik des Jahres 2019 geht zu gleichen Teilen an Herrn Finn Lasse Büßen und Herrn Rolf Baldwin Versteeg. Herrn Büßen Dissertation befasst sich mit A Functional Renormalization Group Perspective on Quantum Spin Liquids in Three-Dimensional Frustrated Magnets und Herrn Versteegs Dissertation mit Optically probed order and dynamics in the chiral cluster magnet Cu2OSeO3.

2021

Für das Jahr 2021 wird der Ernst-Ising-Dissertationspreis Physik an Herrn Leonardo Chataignier für seine Dissertation Timeless Quantum Mechanics and the Early Universe vergeben. 

2022

Der Ernst-Ising-Dissertationspreis des Jahres 2022 wird zu gleichen Teilen an Frau Phila Rembold und Frau Nina del Ser verliehen. Frau Rembolds Dissertation befasst sich mit Quantum Optimal Control of Spin Systems and Trapped Atoms während Frau del Sers Dissertation den Titel The Turn of the Screw and the Slide of the Skyrmion trägt.

2024

Der Ernst-Ising-Dissertationspreis Physik des Jahres 2024 geht an Herrn Camiel van Efferen für seine Dissertation Growth, phases and correlation effects of single-layer MoS2 and VS2. 

Namensgeber des Dissertationspreises: Ernst Ising

Namenspatron des Preises ist Ernst Ising (1900-1998), der in Köln geboren wurde und in seiner Dissertation das zentrale Modell der statistischen Physik und der Festkörperphysik begründete. Unter den Nationalsozialisten verlor er seine Lehrstellung und emigrierte schließlich mit seiner Familie in die USA.