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Statistische Physik II

Modulbeschreibung laut Studienführer (Stand: 27.01.2011)


SWSAufwand / hLeistungspunkte
Vorlesung4
Übungen2
Gesamt62408

Inhalt

Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit Übungen, die folgende Themen behandelt:

1. Makroskopische und mikroskopische Freiheitsgrade

  • Erhaltungssätze
  • schnelle und langsame Variablen
  • Elemente der Kontinuumsmechanik und Hydrodynamik

2. Phasenübergänge und kritische Phänomene

  • Universalität
  • Landau-Theorie
  • Relevanz von Fluktuationen
  • feldtheoretische Formulierung

3. Skaleninvarianz und Renormierung

4. Dynamik

  • Korrelations- und Responsefunktionen
  • Langevin- und Fokker-Planck-Gleichungen
  • Wiener-Integral
  • stationäre Nichtgleichgewichtszustände

5. Ungeordnete Systeme und Gläser

Literaturempfehlungen

Plischke Bergersen, Equilibrium statistical physics (World Scientific)
Goldenfeld, Lectures on phase transitions and the renormalization group (Westview Press)
Chaikin Lubensky, Principles of condensed matter physics (Cambridge University Press)

Organisation

Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit Übungen. In den Übungen werden Aufgaben gestellt, die im Mittel mit Erfolg zu bearbeiten sind.

Prüfungen

Studienbegleitend findet eine Klausur statt, deren Inhalt der Stoff aus Vorlesung und Übungen ist. Zur Teilnahme an der Klausur ist das erfolgreiche Bestehen der Übungen sowie eine Anmeldung erforderlich. Zu Beginn des Folgesemesters wird eine Wiederholungsklausur angeboten.

Eine nicht bestandene Klausur kann zweimal wiederholt werden. Im Falle des nicht Bestehens der zweiten Wiederholung gilt das Modul als nicht bestanden.

Wird der erste mögliche Prüfungstermin wahrgenommen und die Prüfung nicht bestanden, so kann die Prüfung dreimal wiederholt werden. Hier gilt im Falle des nicht Bestehens der dritten Wiederholung das Modul als nicht bestanden.

Eine erneute Teilnahme an der Vorlesung und den Übungen zur Vorbereitung auf eine Wiederholung der Klausur ist möglich.

Wird der erste mögliche Termin, nach dem Erreichen der Prüfungszulassung, für die Modulprüfung wahrgenommen, erfolgt zum Zweck der Notenverbesserung eine Zulassung zum nächsten möglichen Prüfungstermin, wenn diese Prüfung beim ersten Termin bestanden wurde.

Das nicht bestandene Modul kann nicht wiederholt werden und gilt als endgültig nicht bestanden. Das nichtbestandene Modul kann jedoch durch das Modul "Quantenmechanik II" kompensiert werden. Die Klausurnote ist die Modulnote.

Lernziel

Die Vorlesung vermittelt zentrale Konzepte und Methoden der modernen Theorie klassischer Vielteilchensysteme. Die Teilnahme an Vorlesung und Übungen befähigt die Studierenden, wechselwirkende Vielteilchensysteme im Rahmen von Mean-Field-Näherungen und Skalenargumenten zu analysieren, und die Bedeutung weitergehender Verfahren zu verstehen. Das Modul ist eine notwendige Voraussetzung fuer den Schwerpunkt "Statistische und Biologische Physik", und eine von zwei möglichen Pflichtveranstaltungen, die auf die anderen Schwerpunkte in theoretischer Physik vorbereiten.

Teilnahme-Voraussetzungen

Keine

Vorausgesetzte Kenntnisse

Klassische theoretische Physik, Grundkenntnisse der Thermodynamik und statistischen Physik

Häufigkeit des Angebots

Das Modul wird jedes Wintersemester angeboten.

Fachübergreifende Kompetenzen + soft skills

Keine

Verwendbarkeit in anderen Studiengängen

als Wahlfach für andere Master-Studiengänge geeignet

Koordination

J. Krug, T. Nattermann